Amtsgericht Simmern

Datenschutzerklärung

Erklärung zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und § 43 Landesdatenschutzgesetz

 Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Wir möchten, dass Sie wissen, wann wir welche Daten erheben und wie wir sie verwenden. Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften über den Datenschutz beachtet werden. Wir verarbeiten Ihre Daten daher ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen. Hiermit informieren wir Sie gemäß Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung sowie gemäß § 43 Landesdatenschutzgesetz zur Datenverarbeitung.

 

Verantwortliche im Sinne der DSGVO:

Direktor des Amtsgerichts Jens Benner

  • Vertreter: Richter am Amtsgericht Willi Kolling

  • Amtsgericht Simmern/Hunsrück, Schulstraße 5, 55469 Simmern

  • Telefon 06761 9535-0

  • Telefax 06761 9535-55

  • E-Mail: agsim@ko.jm.rlp.de

 

Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten:

N.N.

Bei der Technik haben wir Hilfe. Die Datenverarbeitung in gerichtlichen Verfahren wird technisch vom Landesbetrieb für Daten und Information (LDI) als Dienstleister betrieben. Die dortige Verarbeitung von Nutzungsdaten erfolgt in unserem Auftrag und nach unseren Vorgaben entsprechend Art. 28 DSGVO. 

Für die Verarbeitung Ihrer Daten beim Besuch unserer Homepage wird auf die Datenschutzerklärung des Justizministeriums verwiesen, die Sie über die Fußzeile der Startseite erreichen können.


Verarbeitungszwecke und Rechtsgrundlage:

 

Die Datenverarbeitung ist zum Zweck der Wahrnehmung der Rechtsprechungsaufgaben der Gerichte bzw. der Verwaltungsaufgaben der Gerichte, die im öffentlichen Interesse liegen und in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgen, erforderlich (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e der Datenschutzgrundverordnung). Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung sind das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG), das Einführungsgesetz zum Gerichtsverfassungsgesetz (EGGVG), die Prozessordnungen (Zivilprozessordnung (ZPO), Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG), Strafprozessordnung, Gesetz über Ordnungswidrigkeiten, Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO, Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)), besondere Verfahrensordnungen (Zwangsversteigerungsgesetz (ZVG), Insolvenzordnung (InsO), Grundbuchordnung (GBO), Personenstandsgesetz (PStG) einschließlich der Einführungsgesetze und Ausführungsbestimmungen zu diesen Regelungen, die Richter- und Beamtengesetze, das Rechtspflegergesetz sowie die Datenschutzgesetze.

 

 Datenkategorien und Datenherkunft:

Die Gerichte verarbeiten nachfolgende Kategorien von Daten:

  •  Stammdaten,
  • Kommunikationsdaten
  • Vertragsdaten,
  • Forderungsdaten,
  • Zahlungsinformationen.

 Die Daten aus den genannten Datenkategorien werden nach den gesetzlichen Regelungen des Verfahrensrechts von den Verfahrensbeteiligten, Behörden und Gerichten übermittelt.

 Empfänger:

Im Rahmen der gerichtlichen Verfahren werden Ihre Daten an folgende Kategorien von Empfängern übermittelt, sofern dies für das Verfahren erforderlich ist:

  • Beteiligten des jeweiligen Verfahrens,
  • Gerichten,
  • Gerichtsvollziehern,
  • Rechtsanwälten und Bevollmächtigten nach den Prozessordnungen sowie
  • unter besonders geregelten gesetzlichen Voraussetzungen (z.B. § 299 Absatz 2 ZPO) Dritten, die ein rechtliches Interesse glaubhaft machen.

 Dauer der Speicherung bzw. Kriterien für die Festlegung der Speicherungsdauer:

Gemäß § 1 des „Gesetzes zur Aufbewahrung und Speicherung von Akten der Gerichte und Staatsanwaltschaften nach Beendigung des Verfahrens“ (Justizaktenaufbewahrungsgesetz - JAktAG) dürfen Akten der Gerichte, die für das Verfahren nicht mehr erforderlich sind, nach Beendigung des Verfahrens nur so lange aufbewahrt oder gespeichert werden, wie schutzwürdige Interessen der Verfahrensbeteiligten oder sonstiger Personen oder öffentliche Interessen dies erfordern. Das Landesgesetz zur Aufbewahrung von Schriftgut der Justiz vom 29. April 2008 enthält eine entsprechende Regelung für Akten der Justizverwaltung. Die Einzelheiten der Aufbewahrung richten sich nach der Landesverordnung zur Ausführung des Landesgesetzes zur Aufbewahrung von Schriftgut der Justiz vom 13. August 2008.

  Ihre Rechte:

Ihnen stehen bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte nach Artikel 13 bis 22 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bzw. §§ 43 bis 46 Landesdatenschutzgesetz (LDSG) zu:

  • die Rechte auf Information (Artikel 13 und 14 DSGVO, § 43 LDSG);

  • das Recht Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen (Artikel 15 DSGVO, § 45 LDSG). Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft der Daten sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling verlangen;

  • Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten (Artikel 16 DSGVO, § 46 LDSG);

  • Löschung ihrer personenbezogenen Daten, sog. „Recht auf Vergessenwerden“ (Artikel 17 DSGVO, § 46 LDSG);

  • Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten (Artikel 18 DSGVO, § 46 LDSG);

  • Recht auf Datenübertragbarkeit (Artikel 20 DSGVO) und

  • Widerspruchsrecht wegen Verarbeitung von Daten (Artikel 21 DSGVO)

  • Recht auf Benachrichtigung gemäß § 44 LDSG.

 Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich nach Artikel 77 der Datenschutz-Grundverordnung bei der Aufsichtsbehörde beschweren. In Rheinland-Pfalz ist dies:

 Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

Rheinland-Pfalz

Postfach 30 40

55020 Mainz.

 Dieser ist allerdings nicht für die Aufsicht über die von Gerichten im Rahmen ihrer justiziellen Tätigkeit vorgenommenen Verarbeitungen zuständig.

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Wichtig zu wissen!

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Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung, dass Sie im Justizgebäude jederzeit
mit Einlass- oder Sicherheitskontrollen rechnen müssen, die einige Zeit in Anspruch nehmen können.
Das Mitführen von Waffen, waffenähnlichen oder anderen gefährlichen Gegenständen ist untersagt.

Barrierefreier Zugang
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Barrierefreier Zugang

Der barrierefreie Zugang zum Gerichtsgebäude befindet sich am Seiteneingang rechts neben dem Haupteingang. Dort befindet sich auch eine gekennzeichnete Parkfläche. Ein Aufzug ist nicht vorhanden. Sofern Raumverlegungen ins Erdgeschoss erforderlich sind, wird um vorherige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle gebeten.

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